Sexarbeit
Prostitution - Lebenswelten und Mythen
Prostitution ist heute als Berufstätigkeit anerkannt und legal. Das Gesetz von 2002 hat die Diskriminierung der Prostitution als sittenwidrig aufgehoben.
Prostituierte können seitdem in die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung eintreten.
Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen, zeigt, was im Schatten des Voyeurismus häufig unsichtbar bleibt: eine Arbeitswelt zwischen Illusion und Wirklichkeit, sie kratzt an Klischees ohne den moralischen Zeigefinger, fragt: Ist Sexarbeit ein Beruf wie jeder andere auch? Gibt es das große, schnelle Geld? Wie sehen Prostituierte ihre Arbeit?
Zentrale Themen der Ausstellung sind:
Arbeit im Sexgewerbe
Paradigmenwechsel in der gesundheitlichen Prävention
Arbeitsmigration und Prostitution
Recht und Sitte
Geschichte der Sexindustrie in Hamburg mit einigen Streiflichtern auf Berlin und Beispielen aus der NS-Zeit mit Bordellen für Wehrmacht und in KZs
Beispiele aus Europa und Übersee
Drogenprostitution
Frauenhandel / sexualisierte Gewalt
Prostitutionskunden / Freier
Prostituiertenbewegung national und international
Künstlerische Positionen
Authentische Exponate aus der Zeit von 1850 bis 2005 sind in der kulturgeschichtlichen Schau zu sehen: das Rechnungsbüchlein des "Kontrollmädchens" Margarete Sietz von 1861, Arbeitskleidung und -geräte verschiedener Sparten im Sexgewerbe - ob Fensterschuhe aus der Herbertstraße oder Cockring in der mann-männlichen Prostitution; Filmplakate wie "Die Sünderin" von 1951; Ladenschilder des Seaman´s Store aus dem Hamburger Hafen; Poster der Hurenbewegung; Kondome der Wehrmacht, Fußreifen indischer Tempelprostituierter...Objekte, aus öffentlichen und privaten Sammlungen sowie aus der Hand von Sexarbeiter/innen mit persönlichen Geschichten.
Das Buch zur Ausstellung hat 350 Seiten/350 Abb, kostet 24,90 Euro (Edition Temmen).
Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten.
Museum der Arbeit — Wiesendamm 3 — 22305 Hamburg
direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek
Tel: 040/428 133-0 — Fax: 040/428 133-330
geöffnet Mo 13-21 Uhr — Di-Sa 10-17 Uhr — So 10-18 Uhr
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Prostituierte um 1930: Hamburger Gängeviertel.
(Museum der Arbeit) |
Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen, zeigt, was im Schatten des Voyeurismus häufig unsichtbar bleibt: eine Arbeitswelt zwischen Illusion und Wirklichkeit, sie kratzt an Klischees ohne den moralischen Zeigefinger, fragt: Ist Sexarbeit ein Beruf wie jeder andere auch? Gibt es das große, schnelle Geld? Wie sehen Prostituierte ihre Arbeit?
Zentrale Themen der Ausstellung sind:
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Stuttgarter Hurenball, Plakat 2002
(Museum der Arbeit) |
Das Buch zur Ausstellung hat 350 Seiten/350 Abb, kostet 24,90 Euro (Edition Temmen).
Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten.
Museum der Arbeit — Wiesendamm 3 — 22305 Hamburg
direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek
Tel: 040/428 133-0 — Fax: 040/428 133-330
geöffnet Mo 13-21 Uhr — Di-Sa 10-17 Uhr — So 10-18 Uhr



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