Ausstellung: Die Frauenkirche zu Dresden. Werden - Wirkung - Wiederaufbau
Fest der Weihe vom 30. Oktober bis 1. November 2005
Ausgangspunkt ist die Darstellung des romanischen und gotischen Vorgängerbaus, seine Einbindung in das Stadtgefüge sowie seine Ausstattung und Nutzung als Grablege. Im Hauptraum sind die einzigartigen Planungen George Bährs und Dokumente der Bauausführung zu sehen; diese werden ergänzt durch selten präsentierte Dokumente zur Geschichte der Erhaltung des Kirchenbaues. Die Rezeption des Bauwerkes in der bildenden Kunst und in der Stadtplanung nach seiner Zerstörung ist an ausgewählten Beispielen dargestellt - und auch das reiche religiöse und musikalische Leben in der Frauenkirche bis 1945 wird vermittelt.
Eingeleitet durch die wichtigsten Dokumente aus der Zeit des Neuanfangs seit 1989 führt der Weg abschließend in das "Baubüro Frauenkirche". Der Besucher erhält hier einen Eindruck von der Leistung der Architekten und Bauingenieure, der Kunsthistoriker, Restauratoren, Handwerker und bildenden Künstler, die in großer Treue zum Original das Gemeinschaftswerk vollbrachten, das erst durch Spenden aus aller Welt ermöglicht wurde.
Die Frauenkirche zu Dresden war einst der bedeutendste steinerne Kuppelbau nördlich der Alpen. Nach einem Bombardement der Stadt war die Kirche am 15. Februar 1945 in sich zusammengesunken. 45 Jahre lang galt die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Machtmissbrauch. In all dieser Zeit haben die Dresdner Bürger seine Wiedererrichtung nie aus den Augen verloren. Bereits 1945 wurden vorbereitende Schritte dazu unternommen, die schließlich in der Bürgerinitiative "Ruf aus Dresden" vom 13. Februar 1990 mündeten. Am 30. Oktober 2005 wird die Kirche erneut geweiht. Für etwa zehn Tage wird die Weihe der Frauenkirche das äußere Erscheinungsbild der Landeshauptstadt Dresden prägen. "Friede sei mit Euch": Mit diesem in der ganzen Welt bekannten Wort wollen die Dresdner Gäste aus aller Welt einstimmen und begrüßen.
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Eingeleitet durch die wichtigsten Dokumente aus der Zeit des Neuanfangs seit 1989 führt der Weg abschließend in das "Baubüro Frauenkirche". Der Besucher erhält hier einen Eindruck von der Leistung der Architekten und Bauingenieure, der Kunsthistoriker, Restauratoren, Handwerker und bildenden Künstler, die in großer Treue zum Original das Gemeinschaftswerk vollbrachten, das erst durch Spenden aus aller Welt ermöglicht wurde.
Die Frauenkirche zu Dresden war einst der bedeutendste steinerne Kuppelbau nördlich der Alpen. Nach einem Bombardement der Stadt war die Kirche am 15. Februar 1945 in sich zusammengesunken. 45 Jahre lang galt die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Machtmissbrauch. In all dieser Zeit haben die Dresdner Bürger seine Wiedererrichtung nie aus den Augen verloren. Bereits 1945 wurden vorbereitende Schritte dazu unternommen, die schließlich in der Bürgerinitiative "Ruf aus Dresden" vom 13. Februar 1990 mündeten. Am 30. Oktober 2005 wird die Kirche erneut geweiht. Für etwa zehn Tage wird die Weihe der Frauenkirche das äußere Erscheinungsbild der Landeshauptstadt Dresden prägen. "Friede sei mit Euch": Mit diesem in der ganzen Welt bekannten Wort wollen die Dresdner Gäste aus aller Welt einstimmen und begrüßen.

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