Sponsoren bestimmen US-Modewelt
Geldgeber wollen eigene Produkte schon am Catwalk sehen
Sponsoring wird auf dem US-Catwalk mittlerweile sehr groß geschrieben. Nicht nur aufgrund des Product Placements sondern auch aufgrund finanzieller Aspekte innerhalb Branche. Die wenigsten können die spektakulären Shows aus der eigenen Tasche bezahlen.
Die Sponsoren haben meist nur ein Ziel: Ihre Produkte in diesem Umfeld effektiv zu platzieren. Kofer wird ein 2.890 Dollar teures Klo in zeitgenössisch gestalteten Toiletten-Anlagen im Veranstaltungszelt präsentieren, wo die meisten Shows stattfinden. Kritische Stimmen befürchten seit längerem ein Überhandnehmen der Kommerzialisierung in der Modeindustrie. Einige Designer sehen auch Zustände auf sie zukommen wie beim Product Placement im TV.
Die Organisatoren der Fashion Week leben mittlerweile von den Sponsoren. Mehr als die Hälfte des Fünf-Millionen-Dollar-Budgets der Organisatoren kommt von Sponsoren. Eine Show kostet den Designern oftmals mehr als 100.000 Dollar und somit oftmals auch die Unabhängigkeit. Der zahlende Sponsor will dann auch die Kleider-Präsentation mit beeinflussen. So auch HP. Der Hardware-Hersteller stattet Laufsteg-Models auf der Fashion Week mit HP-Geräten aus.
Der Vorteil für den Designer: Er kann sich mit einem Sponsor im Gepäck etwas entspannter in der wettbewerbsintensiven Modewelt bewegen. Neben den Produkten sind es aber auch die Dienstleitungen, die Sponsoren und Designer untereinander austauschen. HP half ihren Designer-Sprösslingen beim Umgang mit den neuen HP-Produkten in ihren Arbeitsabläufen. Umgekehrt entwarfen die Designer Accessoires für die HP-Produkte.
Manche gehen laut New York Times aber auch zu weit. Eine Spirituosen-Firma fragte bei einem Designer an, ob er seine Models nicht mit einem Rum-Getränk auf den Catwalk schicken will. Das Thema der Kollektion war "South Central meets Madame Butterfly". Der Designer lehnte ab. Ein japanischer Sake-Reiswein hätte hier wohl eher gepasst.
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Die Sponsoren haben meist nur ein Ziel: Ihre Produkte in diesem Umfeld effektiv zu platzieren. Kofer wird ein 2.890 Dollar teures Klo in zeitgenössisch gestalteten Toiletten-Anlagen im Veranstaltungszelt präsentieren, wo die meisten Shows stattfinden. Kritische Stimmen befürchten seit längerem ein Überhandnehmen der Kommerzialisierung in der Modeindustrie. Einige Designer sehen auch Zustände auf sie zukommen wie beim Product Placement im TV.
Die Organisatoren der Fashion Week leben mittlerweile von den Sponsoren. Mehr als die Hälfte des Fünf-Millionen-Dollar-Budgets der Organisatoren kommt von Sponsoren. Eine Show kostet den Designern oftmals mehr als 100.000 Dollar und somit oftmals auch die Unabhängigkeit. Der zahlende Sponsor will dann auch die Kleider-Präsentation mit beeinflussen. So auch HP. Der Hardware-Hersteller stattet Laufsteg-Models auf der Fashion Week mit HP-Geräten aus.
Der Vorteil für den Designer: Er kann sich mit einem Sponsor im Gepäck etwas entspannter in der wettbewerbsintensiven Modewelt bewegen. Neben den Produkten sind es aber auch die Dienstleitungen, die Sponsoren und Designer untereinander austauschen. HP half ihren Designer-Sprösslingen beim Umgang mit den neuen HP-Produkten in ihren Arbeitsabläufen. Umgekehrt entwarfen die Designer Accessoires für die HP-Produkte.
Manche gehen laut New York Times aber auch zu weit. Eine Spirituosen-Firma fragte bei einem Designer an, ob er seine Models nicht mit einem Rum-Getränk auf den Catwalk schicken will. Das Thema der Kollektion war "South Central meets Madame Butterfly". Der Designer lehnte ab. Ein japanischer Sake-Reiswein hätte hier wohl eher gepasst.

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