Zu lachen gibt es immer was
Lachen ist der Sieg des Körpers über den sonst dominierenden Verstand.
Lachen baut Stress ab, fördert das Wohlbefinden und verbessert dadurch
den Allgemeinzustand eines jeden Menschen. „Ein Tag ohne Lachen ist ein
verlorener Tag“, sagte bereits Charlie Chaplin, ein Meister der Satire,
Parodie und Komödie, deren Inhalte allerdings oft einen ernsten Hintergrund
hatten.
So tun spontane Lachanfälle dem gesamten Organismus gut. Das körpereigene Immunsystem wird durch die Ausschüttung von Hormonen aktiviert. Der Stoffwechsel und die Durchblutung werden angeregt, denn durch eine schnellere Atmung transportiert die Lunge drei- bis viermal so viel Sauerstoff wie normal und durch die angeregte Durchblutung wird die Verbrennung und somit der Abbau von Cholesterin gefördert. Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol werden abgebaut. Im Gegenzug werden im Körper Endorphine ausgeschüttet, die eine euphorisierende Wirkung haben und zur Entspannung führen. Durch Lachen wird die Muskulatur entspannt. Gerade das Zwerchfell, die Stimmbänder sowie die Gesichts- und Baumuskeln werden stark beansprucht, was einer Massage des Unterbauchbereichs gleicht. Außerdem fördert Lachen die Konzentration und baut Ängste ab.
Doch damit nicht genug: Lachen verringert das Schmerzempfinden, hilft bei Verstopfung, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen.
So ist es kein Wunder, dass Lachen oft als Therapie für bestimmte Krankheiten eingesetzt wird.
Lachen ist also gesund und erleichtert. Tatsache ist allerdings, dass die Menschen noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts mehr lachten als heute, ca. drei mal so lange. Während Kinder noch etwa 400 Mal pro Tag lachen, wird es bei den Erwachsenen immer weniger. Sie lachen im Durchschnitt sechs Minuten pro Tag. Dabei hat Lachen als Medizin einen ganz enormen Vorteil: sie ist umsonst und steht jedem frei zur Verfügung.
Um der Humorlosigkeit der Gesellschaft vorzubeugen, gründen sich zwischenzeitlich regelrechte „Lachclubs“. Diese arbeiten meist auf der Grundlage des Yoga und versuchen durch spezielle Übungen das grundlose Lachen der Kindheit wieder zu finden. Sie sind bereits in vielen deutschen Städten vertreten.
Der erste Lachclub wurde von Dr. Mandan Kataria in Indien gegründet. Er entwickelte eine Yoga-Lach-Technik als Therapieform, das Hasya Yoga.
Die Wissenschaft des Lachens nennt sich übrigens Gelotologie.
Links:
Europäische Lach-Gesellschaft mit Impfstoffen zum Lachen:
www.hahahahaha.org/
Das Yoga Lachzentrum Deutschland:
www.yogalachen.de/
Die Internetseite des „Lacherfinders“ Dr. Mandan Kataria:
www.laughteryoga.org/
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So tun spontane Lachanfälle dem gesamten Organismus gut. Das körpereigene Immunsystem wird durch die Ausschüttung von Hormonen aktiviert. Der Stoffwechsel und die Durchblutung werden angeregt, denn durch eine schnellere Atmung transportiert die Lunge drei- bis viermal so viel Sauerstoff wie normal und durch die angeregte Durchblutung wird die Verbrennung und somit der Abbau von Cholesterin gefördert. Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol werden abgebaut. Im Gegenzug werden im Körper Endorphine ausgeschüttet, die eine euphorisierende Wirkung haben und zur Entspannung führen. Durch Lachen wird die Muskulatur entspannt. Gerade das Zwerchfell, die Stimmbänder sowie die Gesichts- und Baumuskeln werden stark beansprucht, was einer Massage des Unterbauchbereichs gleicht. Außerdem fördert Lachen die Konzentration und baut Ängste ab.
Doch damit nicht genug: Lachen verringert das Schmerzempfinden, hilft bei Verstopfung, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen.
So ist es kein Wunder, dass Lachen oft als Therapie für bestimmte Krankheiten eingesetzt wird.
Lachen ist also gesund und erleichtert. Tatsache ist allerdings, dass die Menschen noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts mehr lachten als heute, ca. drei mal so lange. Während Kinder noch etwa 400 Mal pro Tag lachen, wird es bei den Erwachsenen immer weniger. Sie lachen im Durchschnitt sechs Minuten pro Tag. Dabei hat Lachen als Medizin einen ganz enormen Vorteil: sie ist umsonst und steht jedem frei zur Verfügung.
Um der Humorlosigkeit der Gesellschaft vorzubeugen, gründen sich zwischenzeitlich regelrechte „Lachclubs“. Diese arbeiten meist auf der Grundlage des Yoga und versuchen durch spezielle Übungen das grundlose Lachen der Kindheit wieder zu finden. Sie sind bereits in vielen deutschen Städten vertreten.
Der erste Lachclub wurde von Dr. Mandan Kataria in Indien gegründet. Er entwickelte eine Yoga-Lach-Technik als Therapieform, das Hasya Yoga.
Die Wissenschaft des Lachens nennt sich übrigens Gelotologie.
Links:
Europäische Lach-Gesellschaft mit Impfstoffen zum Lachen:
www.hahahahaha.org/
Das Yoga Lachzentrum Deutschland:
www.yogalachen.de/
Die Internetseite des „Lacherfinders“ Dr. Mandan Kataria:
www.laughteryoga.org/

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