Die besten Sportarten für Arthrose-Patienten
Gerade bei der Diagnose Arthrose ist es an der Zeit, aktiv zu werden. Finden Sie sich nicht mit ihrer Krankheit ab und versuchen Sie nicht, durch wenig Bewegung und eine Schonhaltung die Schmerzen zu vermeiden. Bleiben Sie mobil!
Auch wenn die Knorpelschäden an den Gelenken nicht wieder rückgängig gemacht werden können, so kann der Arthroseverlauf zumindest verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Denn durch die Bewegung wird das Gelenk angeregt, vermehrt Gelenkschmiere zu produzieren. Gelenkschmiere ernährt den Knorpel, sorgt für ein reibungsloses Gleiten der Gelenkflächen aufeinander und dient als Stoßdämpfer. Ein guter Muskelaufbau entlastet außerdem die Gelenke und schützt sie vor Über- und Fehlbelastungen.
Beim Sport gilt: gelenkschonend statt gelenkstrapazierend
Welche Sportart individuell am besten geeignet ist, sollte auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Er berät Sie, wie Sie ihr Sportprogramm auf Ihr Krankheitsstadium abstimmen können.
Grundsätzlich ist Sport nur in schmerzfreien oder wenigstens schmerzarmen Perioden möglich. In akuten Phasen sollte sich der Patient schonen und der Arzt ihn konsequent schmerztherapeutisch behandeln. Moderne Schmerzmittel ermöglichen Arthrosepatienten ein nahezu schmerzfreies Leben. Diese müssen allerdings optimal auf den einzelnen Patienten abgestimmt sein und differenziert angewendet werden.
Generell gilt: Nur gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Gymnastik, Aquajogging oder auch Bewegungsübungen wie Tai Chi (Chinesisches Schattenboxen) und Yoga sind für Arthrose-Betroffene empfehlenswert. Wen es in die Natur zieht, der sollte Rad fahren, Ski langlaufen oder wandern. Gelenkstrapazierende Sportarten wie Tennis und Squash mit plötzlichen Stopps aus voller Bewegung oder Joggen auf hartem Untergrund sind dagegen für Patienten mit Gelenkproblemen ungeeignet.
Besonders gut geeignete Sportarten für Arthrosepatienten:
Radfahren. Beim Radfahren bewegt sich das Kniegelenk gleichmäßig, ohne dabei das Körpergewicht zu tragen. Auch für Betroffene, die nicht an einer Kniegelenksarthrose leiden, ist diese Sportart empfehlenswert. Ein großer Vorteil: Sie können sowohl draußen in der Natur als auch drinnen auf dem Hometrainer oder Ergometer trainieren. Wählen Sie möglichst kleine Gänge und stellen Sie den Sattel so ein, dass die Fersen gerade das Pedal erreichen.
Nordic Walking. Eine gute Alternative zum Gelenk strapazierenden Jogging ist die immer beliebter werdende Trendsportart Nordic Walking. Es schont vor allem die Knie. Denn immerhin muss beim Jogging das Kniegelenk das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts abfangen, dagegen beim Nordic Walking nur das Ein- bis Eineinhalbfache. Wählen Sie Schuhe mit ausreichender Stützfunktion und guten Dämpfungseigenschaften, und ziehen Sie federnde Waldböden, Feld- oder Sandwege harten Asphaltböden vor.
Aquajogging. Egal welches Gelenk von Arthrose betroffen ist: Bewegung im Wasser ist besonders gelenkschonend. Durch den Wasserauftrieb wird die Belastung aller Gelenke deutlich reduziert. Bei Wassertemperaturen über 30 Grad ist das Bewegungstraining angenehmer. Patienten mit einer bereits weit fortgeschrittenen Arthrose können beim Aquajogging eine Auftriebsweste tragen, wodurch die Gelenke zusätzlich entlastet werden. Gleichzeitig wird die Muskulatur trainiert – mit positiver Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel.
Schwimmen. Wie beim Aquajogging entlastet der Wasserauftrieb auch beim Schwimmen die Gelenke. Kraul- oder Rückenschwimmen sind besser als Brustschwimmen, denn beim Brustschwimmen bildet sich ein Hohlkreuz, und die Halswirbel werden extrem nach hinten gebeugt. Die gleichmäßigen Auf- und Ab-Bewegungen der Beine beim Kraul- und Rückenschwimmen sind besonders für die Kniegelenke besser geeignet als die Scherbewegungen beim Brustschwimmen.
Quellennachweis für Text und Bild:
Initiative "Stark gegen den Schmerz"
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Auch wenn die Knorpelschäden an den Gelenken nicht wieder rückgängig gemacht werden können, so kann der Arthroseverlauf zumindest verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Denn durch die Bewegung wird das Gelenk angeregt, vermehrt Gelenkschmiere zu produzieren. Gelenkschmiere ernährt den Knorpel, sorgt für ein reibungsloses Gleiten der Gelenkflächen aufeinander und dient als Stoßdämpfer. Ein guter Muskelaufbau entlastet außerdem die Gelenke und schützt sie vor Über- und Fehlbelastungen.
Beim Sport gilt: gelenkschonend statt gelenkstrapazierend
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Grundsätzlich ist Sport nur in schmerzfreien oder wenigstens schmerzarmen Perioden möglich. In akuten Phasen sollte sich der Patient schonen und der Arzt ihn konsequent schmerztherapeutisch behandeln. Moderne Schmerzmittel ermöglichen Arthrosepatienten ein nahezu schmerzfreies Leben. Diese müssen allerdings optimal auf den einzelnen Patienten abgestimmt sein und differenziert angewendet werden.
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Besonders gut geeignete Sportarten für Arthrosepatienten:
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Nordic Walking. Eine gute Alternative zum Gelenk strapazierenden Jogging ist die immer beliebter werdende Trendsportart Nordic Walking. Es schont vor allem die Knie. Denn immerhin muss beim Jogging das Kniegelenk das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts abfangen, dagegen beim Nordic Walking nur das Ein- bis Eineinhalbfache. Wählen Sie Schuhe mit ausreichender Stützfunktion und guten Dämpfungseigenschaften, und ziehen Sie federnde Waldböden, Feld- oder Sandwege harten Asphaltböden vor.
Aquajogging. Egal welches Gelenk von Arthrose betroffen ist: Bewegung im Wasser ist besonders gelenkschonend. Durch den Wasserauftrieb wird die Belastung aller Gelenke deutlich reduziert. Bei Wassertemperaturen über 30 Grad ist das Bewegungstraining angenehmer. Patienten mit einer bereits weit fortgeschrittenen Arthrose können beim Aquajogging eine Auftriebsweste tragen, wodurch die Gelenke zusätzlich entlastet werden. Gleichzeitig wird die Muskulatur trainiert – mit positiver Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel.
Schwimmen. Wie beim Aquajogging entlastet der Wasserauftrieb auch beim Schwimmen die Gelenke. Kraul- oder Rückenschwimmen sind besser als Brustschwimmen, denn beim Brustschwimmen bildet sich ein Hohlkreuz, und die Halswirbel werden extrem nach hinten gebeugt. Die gleichmäßigen Auf- und Ab-Bewegungen der Beine beim Kraul- und Rückenschwimmen sind besonders für die Kniegelenke besser geeignet als die Scherbewegungen beim Brustschwimmen.
Quellennachweis für Text und Bild:
Initiative "Stark gegen den Schmerz"



